Webhosting

Als Webhosting wird die Dienstleistung von Web- beziehungsweise Internet-Providern verstanden. Sie stellen ihren privaten und gewerblichen Kunden Webspace zur Verfügung. Darüber unterstützen sie ihre Nutzer bei der Erstellung und Nutzung einer Homepage.

Dabei stehen viele unterschiedliche Servicepakete zur Auswahl: Als einfachste Version können Sie eine Homepage mit Serveranbindung nutzen. Für viele Firmenkunden einen sich umfangreiche Webhosting Angebote hervorragend. Sie sehen neben dem Betrieb einer Website auch die Datensicherung auf Servern oder einer Cloud sowie einen umfassenden Analyse- und Monitoring Service vor. Dabei werden in regelmäßigen Abständen verschiedene Untersuchungen, wie zum Beispiel über die Anzahl der Besucher der Homepage sowie Auswertungen über deren Nutzerverhalten angefertigt. Dies eröffnet den Domain-Besitzern die Möglichkeit, ihre Homepage und die darauf enthaltenen Angebot perfekt an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

Webhosting für moderne Kommunikation im Internet
Webhosting für moderne Kommunikation im Internet

Neben der Art und dem Umfang der Serviceleistungen kommt es bei der Auswahl eines Providers vor allem auf die Verfügbarkeit an. Diese Eigenschaft bezeichnet im Zusammenhang mit Webhosting die Zeit, in der die Homepage beziehungsweise der Server zuverlässig erreichbar sind. Idealerweise beträgt die Verfügbarkeit an 365 Tagen jeweils 24 Stunden. Dies hat zur Folge, dass keine Downtime anfällt, in der Nutzer die Website nicht erreichen können. Üblicherweise erfolgt die Angabe der Verfügbarkeit in Minuten, wobei eine Anzahl von 525.600 Minuten pro Jahr als Maximum gilt.

Hinweis: Die Konditionen für Webhosting, die verschiedene Provider auf dem Markt anbieten, befinden sich in einem ständigen Wandel. Aus diesem Grund sollten Sie sich gründlich informieren, bevor Sie sich für einen Betreiber eines Webservice entscheiden. Einschlägige Internetforen und –bewertungsportale liefern ebenso wie Fachzeitschriften wertvolle Hinweise auf empfehlenswerte Hosting-Anbieter. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, alle paar Monate den bestehenden Webhosting-Vertrag auf seine Vorteilhaftigkeit hin gegenüber aktuellen Hosting-Angeboten zu überprüfen.

Verschiedene Arten von Webhosting

Wenn Sie eine eigene Website für private oder gewerbliche Zwecke betreiben möchten, müssen Sie sich zuvor für eine bestimmte Form des Hostings entscheiden. Dabei sind stets auch Kostengesichtspunkte zu berücksichtigen. Eine einfache Form stellt das Shared Webhosting dar. Dabei fallen relativ geringe Gebühren an, weil mehrere Nutzer sich den zur Verfügung stehenden Speicherplatz und andere Services teilen. Für Kunden, die über ein solides Know-How und viel Erfahrung im IT-Bereich verfügen, kommt auch die Nutzung von Dedicated Hosting in Frage. Dabei übernimmt der Kunde die Administration seiner Domain vollumfänglich in Eigenregie. Dies bedeutet, dass er für die Sicherheit und Aktualisierung seiner Homepage in jeder Hinsicht selbst verantwortlich ist. Beim Cloud-Hosting erfolgt die Bereitstellung von Webspace und der Betrieb von Homepages cloudbasiert über Server im Cluster-Verbund. Experten sind allerdings der Ansicht, dass Cloud-Hosting mit einigen Sicherheitsrisiken verbunden ist.

Tipp: Durch das Akzeptieren von Werbung, die der Provider auf Ihrer Homepage schaltet, lassen sich die anfallenden Gebühren erheblich reduzieren.

Weitere Hinweise für die Auswahl eines Providers

In jedem Fall sollten Sie auch das in einem Hosting-Vertrag zur Verfügung gestellte Datenvolumen beachten. Als Privatperson, die eine einfache Homepage einrichten möchte, kommen Sie in der Regel mit einer Speicherkapazität zwischen 5.000 und 10.000 MB aus. Dagegen benötigen Betreiber von professionellen Homepages eine sehr viel größere Datenkapazität. Fachleute halten hier ein Datenvolumen von mindestens 50.000 MB als erforderlich.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Provider ein zuverlässiges Virenschutz- und Spamprogramm nutzt. Als sehr günstig erweisen sich Angebote, mit denen Sie gleich mehrere verschiedene Domains auf einmal einrichten können. Das Gleiche trifft auf einen Software-Installer zu. Dieser Service ermöglicht es Ihnen, ohne viel Aufwand verschiedene Programme auf ihrer Homepage einzurichten, zum Beispiel für einen Online Shop. Außerdem sollten Sie eine zu lange vertragliche Bindungsdauer vermeiden. Damit sichern Sie sich die Möglichkeit, bei Bedarf zu einem günstigeren Provider zu wechseln.

Verfasser: wellkamm Perücken